HP „bilachaos“-Startseite

Das Neueste im Oktober 2021:

Die Kreisverwaltung in Steinfurt veröffentlichte die offizielle Planauslage zur K24n-Nord bei der Stadt Ibbenbüren als öffentliche Bekanntmachung in der Presse. Damit ist der nächste, vorgeschriebene Schritt für das Planfeststellungsverfahren zur K24n-Nord getan, was deren Verwirklichung wieder näher rückt.

August 2021:

1.) Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins „Wir für Laggenbeck“ am 23.08.21 wurden kurz die endgültigen Pläne vorgestellt, wie der seit gut einem halben Jahr benutzte Radweg aus dem südlichen Ortsausgang von der Autobahnbrücke bis zum Westabzweig zur Bocketaler Straße geschützter und attraktiver gestaltet werden wird. Die angekündigten Maßnahmen werden laut Vertreter der Stadt Ibbenbüren noch in 2021 umgesetzt.

2.) Beide Geschwindigkeitsmessanlagen sowohl am südlichen als auch am nördlichen Ortsausgang arbeiten störungsfrei. Sie haben die Einfahrgeschwindigkeiten in Richtung Laggenbeck – Ortszentrum merklich heruntergeregelt und führen die motorisierten Verkehrsteilnehmer deutlich aufmerksamer dem Ortskern zu.

3.) Ein gebürtiger Ibbenbürener, Herr Carsten Rehers, leitet seit Ende 2020 das Amt des Kreisbaurates in Steinfurt und hat bereits Erstkontakte mit der Bilachaos vor Ort in Laggenbeck aufgenommen.

DAS ÄNDERT ALLES:

VIEL BESSER und SCHNELLER: Die Umgehung „K24n“ – schon bald bis hoch zur L796! ES EILT!!! — … für die Kohlekonversion!!

Der Ibbenbürener Ortsteil Laggenbeck mit seinen rund 10000 Einwohnern bemüht sich seit Mitte der 1980er Jahre um eine Umgehung des Ortskernes. Die Landstrasse L796 bildet als Nord-Süd-Durchgangsstraße gleichzeitig das gewachsene Ortszentrum. Da überrascht es wenig, dass darauf örtlicher Alltagsverkehr mit überregionalem Durchgangsverkehr kollidiert. … Dass sich täglich lokale, nicht motorisierte Besucher- und Kundenbewegungen als „Schwächste Beteiligte“ in dieses dichte Verkehrsaufkommen einordnen müssen, zumal Parkflächen und Radwege auch hier unmittelbar AUF DER FAHRBAHN ausgewiesen sind.

Schon in den 1980ern erkannten Verantwortliche von Stadtrat und Kreis Steinfurt darin ein so hohes Gefährdungspotential, dass eineUmgehungsstraße, die K24n, bis zur Planfeststellungsreife Ende der 1980er entwickelt wurde. Unterschiedliche Interessenslagen sowie politische Rahmenbedingungen ließen dieses umsetzungsreife Konzept jedoch in der Versenkung verschwinden.

Inzwischen nimmt die Verkehrssituation im Ortszentrum besonders zu täglichen Spitzenzeiten chaotische, gefährliche bis zu lebensbedrohliche Formen an:

  • wenn Zweiradfahrer gerade auf Lenkerbreite von „Zig-Tonnen-Lastern überholt werden,
  • wenn SchülerInnen zu ihrem Bus streben und sich PKWs gerade vorher noch vorbei zu drängen versuchen,
  • wenn Kinderräder auf den gerade mal 1,50 Meter breiten Bürgersteigen Geschäftskunden oder Lieferanten ins Gehege kommen, aber keiner von beiden ausweichen kann, da die verbliebene 2,50 m breite Fahrbahn von ununterbrochenem Verkehr belegt ist, usw., usw., usw..
  • oder wenn sich 20-30 Tonner die engen Serpentinen den Schafberg hinauf in Richtung Bergwerk quälen mit weniger als 20 cm Abstand im Begegnungsverkehr.

Erst nach dem Jahrtausendwechsel wollten einige LaggenbeckerInnen diese wachsende Bedrohung nicht länger hinnehmen und gründeten die Bürgerinitiative „bilachaos“. Sie pochte energisch auf die Umsetzung der Umgehungspläne, und verzeichnete in 2014 mit der Fertigstellung der K24n-Süd einen ersten Teilerfolg. Unverständlicherweise wurde jedoch die Verwirklichung der K24n für den Nordteil an der Stelle abgebrochen, obwohl alle notwendigen Unterlagen und Voraussetzungen dafür existierten.

Doch die „Bilachaos“ war sofort zur Stelle und drang energisch auf die umgehende Fortführung des Gesamtprojektes K24n, um deren Fertigstellung wenigstens noch einigermaßen rechtzeitig in das Großprojekt „Zechenkonversion“ als tragende Säule einbeziehen zu können. Und tatsächlich, im Jahre 2017 erfolgte die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens, gefolgt von der Vorlage beim Regierungspräsidenten in Münster sowie schließlich dem Rücklauf der genehmigten PLanung an den Kreis Ende 2018. Mit der Rückkehr zum Kreis ST scheint wieder dessen bewährte Verzögerungsstrategie zu greifen, denn bis Mitte April ist nichts weiter geschehen.

Alltag in Laggenbeck – PHTO0082.JPG

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